Home
Migräne
Deutsch | Français

Therapien

1. Vorbeugung:

Patienten mit Migräne sollten sich gesund und ausgewogen ernähren, einen regelmäßigen Schlafrhythmus beibehalten und Ausdauersport betreiben. Es ist wichtig, die persönlichen Auslöser einer Migräneattacke zu kennen und zu vermeiden. Hilfreich hierbei ist ein Schmerztagebuch.

Akupressur, die viele Patienten selbst durchführen, wird von einigen Betroffenen als hilfreich empfunden. Eine weitere Möglichkeit bietet die Komplementärmedizin. Diese kann die Migräne zwar nicht heilen, aber die Häufigkeit und Heftigkeit der Schmerzattacken lindern. Hierzu gehören die Akupunktur, die Homöopathie, die Massage (Shiatsu, Kinesiologie), Osteopathie, Kraniosakraltherapie, Entspannungstechniken wie Autogenes Training oder Yoga.

2. Medikamentöse Therapie:

Migräne ist effektiv behandelbar; nur wenige Migräne-Erkrankungen sprechen nicht auf Schmerzmedikamente an (refraktäre Migräne). Eine regelmäßige Medikamenteneinnahme soll sowohl zur Anfallsvermeidung als auch zur Linderung der akuten Beschwerden im Migräneanall beitragen. Die Medikamententherapie richtet sich nach dem Schweregrad der Migräneattacken:

Leichte Migräneattacken: Leichte bis mittelgradige Kopfschmerzen sollten mit verschreibungsfreien Schmerzmittel z.B. ASS, Ibuprofen oder Paracetamol behandelt werden. Diese Wirkstoffe werden im Allgemeinen gut vertragen. Übelkeit und Erbrechen im Migräneanfall werden durch Antiemetika gemindert.

Mittlere bis schwere Migräneattacken: Hier werden statt der Schmerzmedikamente oder zusätzlich zu diesen Wirkstoffe verabreicht, welche die Blutgefäße der Hirnhäute und des Gehirns verengen. Dadurch wird die Migräne am Ort ihrer Entstehung gehemmt. Zum Einsatz kommen Ergtotamin-Präparate sowie Triptane. Beide Stoffgruppen sind sehr wirkungsvoll, können aber starke Nebenwirkungen mit sich bringen. Auch diese Wirkstoffe werden durch Antiemetika ergänzt.

Geben Sie Ihre
Postleitzahl ein: